Männer

3. Spieltag | MTV Herzhorn 2 - BT | 28-27

 

Wir wollten mit einer aggressiven 3:2:1 Abwehr Druck gegen die 2. Herren des MTV Herzhorn ausüben und trotz ihrer häufigen Übergänge ins 2:4 die Kreis- und Rückraumspieler unter Druck setzen und Ballgewinne kreieren.

 

Vorne wollten wir unsere Konzeptionen sauber zu Ende spielen, damit wir nicht nur Aktionen aus dem 1:1 machen müssen.

Da die Herzhorner für ihre körperbetonte Spielweise bekannt sind, sollte ein sauberes Passspiel  zum Erfolg führen.

 

Der Plan konnte nicht wirklich erfolgreich vermittelt werden. Erster Angriff; Tristan 1:1 aus dem Stand gegen einen 2 Meter Panzerschrank, bei 7,5 Meter; Fade away Jump shot; fürchterliche Schmerzen auf dem Brustbein; der Herzhorner hatte gewonnen.

Fehlpässe, direkte Pässe zum Tempogegenstoß der Gastgeber, technische Fehler sorgten für einen schnellen 8:4 Rückstand.

Wir kämpften uns dann auf ein 10:11 heran, 22.min, bevor wir dann 5 mal auf den gleichen Trick gleich passiv reagierten, wobei wir  unsere  Fehlerquote im Angriffsspiel nicht wirklich verbessern konnten. Kurz vor der Halbzeit schnell noch das 17:14 geschluckt, 30 Sekunden Zeit auf zwei zu verkürzen, oder einfach warten, bis endlich Halbzeit ist.

 

Halbzeitansprache fordert die Jungs nochmals auf, sich an den Plan zu halten, dann kann es immer noch reichen.

Auch da hat der Trainer nicht die richtigen Worte gefunden, denn es wurde erst Schlimmer, denn Besser.

Zack waren wir 6 hinten. Wir stellten auf 6:0 um, gewannen jetzt ein paar Bälle mehr, verpassten es aber um die 40. Spielminute durch haarsträubende Fehler, einen drei Tore Vorsprung der Herzhorner weiter zu verringern.

Wir hatten eigentlich das richtige Mittel gefunden, nämlich mit schnellem Passspiel, direkt aus der zweiten und dritten Welle zum Erfolg zu kommen,  unterbrachen dies aber immer wieder durch unerklärliche individuelle  Fehler.

Die Einstellung der Männer war aber bis zum Ende vorbildlich. Wir erkämpften uns den letzten Ballbesitz, 20 Sekunden vor Schluß, ein gewonnenes 1:1 in der Mitte, Tristans Arm hielt; ein Pfiff, 2 Minuten gegen Herzhorn, den fälligen 7 Meter hätten wir rein machen können. So dachten alle. Leider nicht alle. Die Herzhorner warteten auf den Strafwurf, ich überlegte schon, wer wohl werfen soll, da entschied der Unparteiische auf Freiwurf. 2 Sekunden vor Schluß, war es das gewesen.

Wir hatten mit einem Tor Differenz verloren.

6 Strafwürfe gegen uns, einer für uns.

Wir machen uns leider das Leben immer wieder selber schwer. Konnten wir in den ersten beiden Spielen noch durch unsere gute Abwehrleistung  zu einfachen Toren kommen, waren wir dieses mal nicht in der Lage, uns für eine gute Abwehrarbeit zu belohnen, sofern man in der ersten Halbzeit von einer Abwehr sprechen kann. Die zweite Hälfte war mit 9 Gegentoren in Ordnung, aber wer da war, weiß, dass selbst die noch zu viel waren.

Die vorhergesagten(Henry muss noch 20 machen) und vorhersehbaren Fehler( 6 Tempogegenstoßpässe zum Gegner) wurden dann auch noch durch manchmal wirklich kuriose Entscheidungen garniert. Jan Bastian brauchten wir gar nicht mehr einsetzen, weil er jede Aktion gegen sich gepfiffen bekam. Innerhalb von 3 Angriffen 2 Stürmerfouls gegen sich. …..

Es war nicht zu erwarten, dass wir verlustpunktfrei durch die Serie marschieren, aber an einer solchen Hürde zu scheitern, war wirklich nicht der Plan.

Wir waren in der 6:0 so viel sicherer und hätten bei einem vorzeitigen Wechsel vermutlich eher in die Spur gefunden, deshalb trägt Thorsten Mitschuld an diesem Punktverlust, aber vielleicht lag es auch nur daran, dass Jobi nicht da war, weil er mit seinen Mädchen zeitgleich ein Spiel in Neumünster hatte.

Nächste Woche gegen Kremperheide II erwartet uns ein ähnliches Team Wir werden dann unter Bernds Regie hoffentlich wieder etwas runder laufen. (Thorsten Hagenow)

Bramstedter Turnerschaft von 1861 e.V. - Handballabteilung